Freitag, 16. Februar 2018

Rezension Nr. 23/2018: Tante Dimity und das geheimnisvolle Erbe - Band 1 (Nancy Atherton)

Bildrechte beim Verlag
"Märchenhafte Spannung -Tante Dimity ist Kult!"

Zum Inhalt:

Lori Shepherd ist frisch geschieden und pleite. Als auch noch ihre Mutter stirbt, glaubt sie vollends den Boden unter den Füßen zu verlieren. Da erhält sie die Nachricht von einer Anwaltskanzlei: Lori soll das Erbe ihrer Tante Dimity antreten. Hat es Tante Dimity, die Figur aus den Gutenacht-Geschichten ihrer Kindheit, wirklich gegeben? Zusammen mit dem jungen Anwalt Bill Willis macht sich Lori auf den Weg nach England und findet in dem kleinen Dörfchen Finch Tante Dimitys Cottage, ihr ungewöhnliches Erbe und das größte Abenteuer ihres Lebens.

Mein Leseeindruck:

Wer wie ich, erst später auf diese Reihe aufmerksam wird, und weiter hinten (es gibt momentan 21 Bände) einsteigt, wird irgendwann an den Punkt kommen, an dem er wissen möchte, wie alles anfing. So war es zumindest bei mir und den Leuten aus meinem Leserkreis. Also schnell das Buch besorgt und los ging es. Der Leser erhält einen Eindruck von Loris Leben. Etwas chaotisch, aber auch sympathisch, da absolut menschlich. Dann tritt auch Bill in ihr Leben. Anfangs dachte ich, mein Gott, was für ein verpeilter Mensch. Aber so langsam eröffnete sich ein Bild, das ihn mir immer sympathischer und zugänglicher machte. Tja, und dann ist da noch Tante Dimity. Was sich anfangs nur als Kindergeschichten zeigte, wird irgendwie realistisch. Klar, es sind nur Tagebucheinträge, aber irgendwie hatte ich den Eindruck, als würde Tante Dimity auch zu mir sprechen.

Sehr schön finde ich auch das Rezept am Ende des Buches. (Wie in allen anderen nachfolgenden Bänden dieser Reihe auch) Es ist ausführlich genug beschrieben, so dass man sofort Lust kriegt, es mal auszuprobieren.
Außerdem passt es sehr gut zu dem kleinen Dörfchen Finch bzw. englischer Küche.

Zum Schluß möchte ich noch ein paar Sätze zu Cover und Klappentext loswerden.
Wie bei all den anderen Covern dieser Reihe, so hat auch Reginald hier wieder seinen Platz gefunden. Auch sehr schön, wie das Tagebuch in Szene gesetzt wurde. Alles sehr stimmig zur Geschichte und mit hohem Wiedererkennungswert. Auch der Klappentext wurde absolut treffend verfasst. Er gibt nicht zuviel, aber auch nicht zuwenig preis. Er macht neugierig auf die Geschichte, so dass man unbedingt im Buch blättern möchte. Und kaum hat man das Buch aufgeschlagen, schon wird man von der Geschichte gefangen genommen.



Fazit:

Weitere Informationen zu Buch und Verlag finden Sie - hier -

Donnerstag, 15. Februar 2018

Rezension Nr. 22/2018: Promijagd - Band 2 der Mannhardt und Enkel Reihe (Horst Bosetzky)

"100 Nadelstiche schmerzen mehr als ein Kolbenstoß." (Zitat)


Bildrechte beim Verlag - Leseprobe

Zum Inhalt:

Berlin-Schöneberg. Bernhard Jöllenbeck, 39 Jahre, Politiker der NeoLPD, wird am U-Bahnhof Bayerischer Platz von einem Zug überrollt. Die Umstände sind unklar. Sicher ist nur: Ein Mann ist geflüchtet. Kurze Zeit später wird der bekannte Promipsychiater Dr. Hagen Narsdorf erpresst. Der tote Politiker war einer seiner Patienten gewesen. Narsdorf bittet Ex-Kommissar Hans-Jürgen Mannhardt um Hilfe. Schnell wird dem erfahrenen Ermittler klar, dass ein skrupelloser Soziopath Jagd auf Berlins Prominente macht …

Mein Leseeindruck:

Nachdem mir bereits der erste Band sehr gut gefallen hat, war es nun doch mal an der Zeit, die Fortsetzung zu lesen. Welche Gelegenheit würde besser passen, als der SUB-Abbau mit dem Monatsmotto: Lies den zweiten Band einer Reihe.
Bei dem Vorgänger hatte ich ja noch die fehlende Spannung angekreidet. Mal sehen, was mich nun erwarten würde.

Entgegen des Vorgängers, erwartet den Leser bereits auf den ersten Seiten jede Menge Unterhaltung, Action und Spannung gepaart mit dem gewissen Berliner Charme. Nicht nur die dialektische Einlage und die Benennung des halben Streckennetzes unserer Hauptstadt, sondern auch die Ermittler machen diesen Krimi zu einer kleinen Show. Da werden kurz psychologische Sachverhalte angerissen, Parteizugehörigkeiten geklärt, aber auch viel Zwischenmenschliches in einer unterhaltsamen Art und Weise miteinander verknüpft.

Fazit:

Ein toller Krimi, der sehr unterhaltsam und spannend ist. Viel Lokalkolorit, so dass das Lesen zum Vergnügen wird.
Band 3 "Witwenverbrennung" wartet bereits auf seinen Einsatz.


Weitere Informationen zu Buch und Verlag erhalten Sie - hier -

Mittwoch, 14. Februar 2018

Rezension Nr. 21/2018: Tante Dimity und das Geheimnis des Sommerkönigs - Band 20 (Nancy Atherton

"Manche Menschen brauchen eben ein Feindbild, um sich wohlzufühlen. " (Zitat)


Zum Inhalt:

Es ist Sommer und die Rosen stehen in voller Blüte – aber in Finch braut sich etwas Unheilvolles zusammen. Schon seit Monaten stehen mehrere Cottages leer und Lori Shepherd kann nicht verstehen, warum niemand in das beschauliche Dörfchen ziehen möchte. Verschreckt die Immobilienmaklerin absichtlich potenzielle Mieter? Und was hat der geheimnisvolle Arthur Hargreaves, der von allen nur der Sommerkönig genannt wird, damit zu tun? Zusammen mit Tante Dimity geht Lori den verdächtigen Machenschaften auf den Grund.


Mein Leseeindruck:

Auch dieses Mal hat sich die Autorin zwei Handlungsstrang einfallen lassen, die sehr spannend sind. Da wäre zum einen, die leerstehenden Häuser in Finch. Lori, glückliche Mutter dreier Kinder, möchte unbedingt wissen, weshalb so viele Cottages in Finch nicht verkauft werden. Gibt es etwa eine Interessenten, die das ruhige Dorfleben dem Großstadtmief vorziehen würden? Ich würde sofort zugreifen, auch wenn der Dorfklatsch das eine oder andere Mal schon immens ist.
Mir gefällt Loris Energie, sich für ihr Dorf einzusetzen, Missstände aufzuklären um in Ruhe dem Geschwätz der Leute zu frönen.
Auch der zweite Handlungsstrang wirft ein paar Fragezeichen auf. Wer ist Arthur, dieser Sommerkönig, der von allen gemieden wird, sich Lori gegenüber aber als sehr hilfsbereit zeigt. Auch hier wittert Lori ein dunkles Geheimnis. Aber Dank Tante Dimity kann sie die Rätsel bald aufklären.

Wie üblich, möchte ich auch hier wieder ein paar Worte zu Cover und Klappentext schreiben: Das Cover ist stimmig zu den Bisherigen. Sehr schön wurden Reginald und auch das Tagebuch in Szene gesetzt. Zusätzlich noch das Cottage und natürlich Bess. Obwohl der Kinderwagen so gar nicht stimmig mit der Beschreibung in der Story ist.
Der Klappentext macht wiedermal sehr neugierig. Er beschreibt kurz und knapp, um was es in diesem Band geht, ohne zuviel zu verraten.

Fazit:

Auch dieses Mal beweist die Autorin #nancyatherton sehr viel Geschick, die Handlungsstränge miteinander zu verflechten. Die Krimis haben immer eine ausreichende Länge, so dass man dieses Buch schnell noch nebenbei lesen kann.
Ich hoffe, dass noch ganz viele Bände folgen werden und die Ideen der Autorin noch lange nicht versiegen.

Weitere Informationen zu Buch und Verlag finden Sie - hier -

Vielen Dank an netgalley.de für das Rezensionsexemplar.